Die Wissenschaft der Anpassung
Bildnachweis: Shaun Wolfe / Ocean Image Bank
*Lesen Sie unsere bahnbrechende Studie darüber, wie die Evolution den Korallenriffen helfen kann, den Klimawandel zu überstehen.*
CORAL und unsere Forschungspartner von der Rutgers University, der Stanford University, der University of Queensland und der University of Washington haben das Projekt „Modeling Adaptation Potential“ (MAP) ins Leben gerufen, um das wissenschaftliche Verständnis darüber zu verbessern, wie sich Korallenriffe an rasche Veränderungen anpassen können. Dieses Wissen wird genutzt, um Schutzstrategien zu entwickeln, die die Anpassung fördern und Unsicherheiten hinsichtlich zukünftiger Umweltbedingungen berücksichtigen. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung eines leistungsfähigen mathematischen Modells zur Simulation verschiedener Zukunftsszenarien für Korallenriffe; finanziert wird es von der Gordon and Betty Moore Foundation.
CORAL setzt derzeit die Ergebnisse des MAP-Projekts um, um „Adaptive Reefscapes“ zu schaffen, zu fördern und zu unterstützen. Dabei handelt es sich um regionale Netzwerke von Korallenriffen, die die Anpassung fördern, damit Korallen den Klimawandel überleben können. Unsere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Management und Evolution gemeinsam dazu beitragen können, dass sich Korallen an steigende Temperaturen anpassen – im Gegensatz zu Prognosen über Korallenriffe, die die Anpassung nicht berücksichtigen und ein düsteres Bild für deren Überleben zeichnen.
In diesem Jahr feiert CORAL sein 25-jähriges Jubiläum – seit 25 Jahren verbinden wir wissenschaftlich fundierte Lösungen mit wirksamem, von den Gemeinden getragenem Naturschutz. Wir teilen unsere Erkenntnisse mit Partnern und anderen Akteuren im Naturschutz, um ihnen dabei zu helfen, die Korallenriffe zu retten, bevor es zu spät ist.