Rettung der Riffe im Korallendreieck

Im Jahr 2023 haben wir unsere Naturschutzbemühungen stolz auf das Korallendreieck ausgeweitet, eine lebenswichtige Meeresregion, die sich über sechs Länder erstreckt – Indonesien, Malaysia, die Philippinen, Papua-Neuguinea, die Salomonen und Timor-Leste. Dieser Hotspot der Artenvielfalt beherbergt 76 % der weltweiten Korallenarten und sichert durch Fischerei, Tourismus und Küstenschutz die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen.

Unsere Initiativen im Korallendreieck konzentrieren sich auf die Bekämpfung von Bedrohungen wie zerstörerischen Fischereipraktiken, der Zerstörung von Lebensräumen und den Auswirkungen des Klimawandels. Durch die enge Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden, Regierungen und Partnern wollen wir eine nachhaltige Zukunft für diese unschätzbaren Ökosysteme sichern.

Ein Hotspot der Artenvielfalt

Das Korallendreieck, das auch als „Amazonas der Meere“ bekannt ist, spielt eine entscheidende Rolle für den weltweiten Schutz der Korallenriffe, da es über 76 % der weltweiten Korallenarten und 37 % der Rifffischarten beheimatet. Es sichert durch Fischerei und Tourismus den Lebensunterhalt von über 120 Millionen Menschen und trägt jährlich schätzungsweise 2,3 Milliarden US-Dollar zur lokalen Wirtschaft bei.

Diese Riffe sind ein wesentlicher Bestandteil der lokalen Kultur, Traditionen und Zeremonien. Darüber hinaus bieten sie wichtige ökologische Vorteile, da sie als natürliche Barrieren gegen Sturmfluten und Überschwemmungen dienen und die Gesundheit des marinen Ökosystems erhalten.

Ein bedrohtes Ökosystem

Trotz ihrer ökologischen und wirtschaftlichen Bedeutung sind die Riffe des Korallendreiecks zahlreichen Bedrohungen ausgesetzt. Nicht nachhaltige Fischereipraktiken, Umweltverschmutzung durch Küstenbebauung und die durch den Klimawandel verursachte Korallenbleiche stellen erhebliche Risiken für die Gesundheit und Widerstandsfähigkeit dieser Ökosysteme dar.

In einigen Gebieten führen nicht nachhaltige Fischereipraktiken wie Sprengstoff- und Zyanidfischerei weiterhin zu verheerenden Schäden an Korallenriffen und Fischbeständen. Gleichzeitig tragen die Bebauung der Küstengebiete und eine unzureichende Abwasserentsorgung zur Sedimentablagerung und Verschmutzung bei, was den Zustand der Riffe weiter beeinträchtigt.

Unsere Arbeit im Korallendreieck

Initiative „Climate REEFS“

CORAL hat sich der Initiative „Climate REEFS“ angeschlossen, einem Gemeinschaftsprojekt auf den Philippinen und in Indonesien, das auf die Anpassung von Korallenriffen und Küstengemeinden an den Klimawandel abzielt. Unter der Leitung eines Konsortiums aus Organisationen wie der University of Leeds, Rare und der Pattimura-Universität verbindet dieses Projekt ökologische, sozialwissenschaftliche und genomische Forschung, um anpassungsfähige Riffe zu identifizieren und die sozioökonomische Widerstandsfähigkeit zu stärken.

Geschichten aus dem KORALLENDREIECK
Schützt das Korallendreieck – Tragt zu einer langen und gesunden Zukunft dieser artenreichen Region bei