Korallenriffe für Anfänger
Arten von Korallenriffformationen
Unter Wissenschaftlern herrscht allgemein Einigkeit über vier verschiedene Klassifizierungen von Korallenriffen: Saumriffe, Barriereriffe, Atolle und Fleckenriffe.
Saumriffe wachsen in Küstennähe um Inseln und Kontinente herum. Sie sind durch schmale, flache Lagunen vom Ufer getrennt. Saumriffe sind die häufigste Art von Riffen.
Barriereriffe verlaufen ebenfalls parallel zur Küstenlinie, sind jedoch durch tiefere, breitere Lagunen voneinander getrennt. An ihren flachsten Stellen können sie bis an die Wasseroberfläche reichen und bilden so ein „Hindernis“ für die Schifffahrt.
Atolle sind Korallenringe, die geschützte Lagunen bilden und sich meist mitten im Meer befinden. Atolle entstehen in der Regel, wenn von Saumriffen umgebene Inseln im Meer versinken oder der Meeresspiegel um sie herum ansteigt.
Patch-Riffe sind kleine, isolierte Riffe, die aus dem offenen Meeresboden der Inselplattform oder des Kontinentalschelfs emporwachsen. Sie kommen in der Regel zwischen Saumriffen und Barriereriffen vor. Ihre Größe variiert stark, und sie reichen selten bis an die Wasseroberfläche.
